ÖPNV und Coronavirus

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GuyD
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von GuyD »

Vor allem Akne hat zugenommen. So stark, dass sogar ein neues Wort entstand: Einfach mal nach "Maskne" suchen, man findet tonnenweise Material!
domi5599
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von domi5599 »

Da hast du sowas von Recht.
Ich hab damit persönlich schon sehr viele Erfahrungen gemacht :(
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floflo
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von floflo »

Solche, wie du sie nennst, "Nebenwirkungen" sind aber kein Grund die Masken zu verteufeln und keine zu tragen. Ich fand es am Anfang auch nicht so toll, stundenlang die Dinger zu tragen. Mittlerweile stört es mich Null. Sie sind ein Teil des Alltags geworden, werden länger als nötig getragen (also nicht gleich runterreißen, sobald man aus dem Bus ausgestiegen ist z.B.) und so sollte es überall sein. Rücksichtnahme auf jeden Einzelnen.
Ich bin auch in der Situation, dass ich theoretisch täglich mit dem Auto den kompletten Weg zur Arbeit fahren und somit den ÖPNV (außer auf der Arbeit selbst) meiden könnte. Mache ich aber nicht. Ich lasse mich nicht durch die aktuelle Situation verunsichern, sondern halte mich einfach an die gültigen Regeln und nutze weiterhin so oft es geht den ÖPNV. Und dort halten sich dort, wo ich unterwegs bin, 98% der Leute an die Trageordnung, die restlichen 2% nur so halb (Nase hängt zum Beispiel raus) aber da kann ich drüber hinwegsehen bei jeweils einzelnen Personen. Bei mehreren auf einem Haufen wäre das was Anderes.
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domi5599
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von domi5599 »

@floflo Falls du mich meinst mich stört die Maske sowieso nicht, da mir Mitesser recht wenig ausmachen egal wie sie entstehen.
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Ringbahner
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von Ringbahner »

Auch wenn Masken unter Umständen* zu Pickeln im Gesichtsbereich führen.
Führt eine Infektion mit dem Sars-Cov2-Virus unter Umständen zum Tod. Ich denke also das dieser Makel durchaus in Kauf genommen werden kann.
Auch können Masken nur dann wirken, wenn man sie korrekt (über der Nase an den Haltestellen/Bahnhöfen, et cetera) trägt, was ja ein Großteil der Bevölkerung nicht auf die Reihe bekommt. Zumal die Studienlage "dünn" ist (wie z. B. Quarks schreibt) und so weder genau gesagt werden kann, was Masken können und was nicht.
Desweitern stelle ich mir die Frage, was die Ärzte machen. Sie tragen die Masken, ob Pandemie oder nicht.
Und wenn wir die Masken loswerden wollen, dann benötigen wir sinnvolle Alternativen. Denn die sind definitiv notwendig, da wir nicht ohne jeglichen Schutz dicht gedrängt in den Bahnen/Bussen zur Arbeit, zur Schule oder zum Shoppen stehen/sitzen können.

*Ich beispielsweise habe keinen Pickel mehr, als vor der Einführung der Maskenpflicht. Und das obwohl ich bis vor Kurzem eine Berliner Oberschule (mit Maskenpflicht) besucht habe.
GuyD
Erbauer
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von GuyD »

Was die Ärzte angeht: Vor der Pandemie hiess es noch, sie tragen Masken damit die Wunde(n) nicht mit Bakterien infiziert werden! Von Selbstschutz war da nie die Rede und auch nicht von Viren!

Man hat da eine, in meinen Augen merk- und fragwürdige, 180° Wende vollzogen. So neu sind diese Hygienemasken ja auch nicht, als das man sie eigentlich nicht kennt und weiss, was sie leisten. Und plötzlich, als man es händeringend braucht, können sie plötzlich Dinge, die man ihnen jahrzehntelang abgesprochen hat. Nämlich vor Viren schützen. Seltsam, wirklich seltsam! Ausserdem: Spanien hat so ziemlich die strengste Maskenpflicht Europas. Und, hat es ihnen genützt? Die Antwort lautet nein! Ihre zweite Welle gehört zu den heftigsten! Für mich ist je länger je mehr klar: Die Maske, zumindest die gewöhnliche Hygienemaske, ist lediglich ein Beruhigungsmittel für die Massen um denen die Angst zu nehmen. Mit den FFP2 und 3-Masken sieht es anderst aus, die schützen den Träger vor Viren. Doch die sind auch einiges teurer und auch unangenehmer zu tragen. Man bekommt da nämlich wirklich spürbar weniger Luft da sie dicht auf dem Gesicht aufsitzt. Muss sie ja auch.
Sintbert
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von Sintbert »

Die Atemschutzmasken wurden nie offiziell als Virenschutz vermarktet, da sie hier auch nichts bringen. Viren sind viel zu klein als das ein bisschen Stoff sie aufhalten würde, egal wie dicht und viellagig er angewandt ist.
Einer der Hauptübertragungswege von Corona ist jedoch die Verbreitung über Tröpfchen in der Atemluft. Und genau hier entfalten die Masken ihre Schutz Wirkung. Sie wirken direkt als Spuckschutz für dritte sowie als Reduktion der Distanz über welche die Atemluft mit ihren Tröpfchen ausgeblasen wird.
Die Masken wirken also sehr wohl gegen Corona, nicht jedoch gegen Viren allgemein. Dies aber nur in Kombination mit allen anderen Schutzmassnahmen wie Händewaschen und Distanz halten. Denn gegen Berührungsübertragung helfen die Masken nicht.
Ringbahner
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von Ringbahner »

Ich meinte eher, dass sich die Ärzte die Masken immer und ständig tragen bzw. getragen haben. Es gibt also zwei Möglichkeiten:

1. All diese Ärzte leiden nicht unter Maskne. (Was wiederum bedeuten würde, dass Maskne nicht so häufig auftritt, um eine Maskenpflicht als "extremes" Übel zu deklarieren, da es die meisten Menschen gar nicht trifft.)

2. Viele Ärzte leiden unter Maskne, nehmen es aber in Kauf von Pickeln im Gesichtsbereich geplagt zu werden, weil sie das Wohl des Patienten über die eigene Optik stellen. Warum können wir das nicht auch?
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Skyy
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von Skyy »

GuyD hat geschrieben: Di Dez 08, 2020 1:42 am [...]
Doch gerade beim Impfen droht der Welt, wenn es dumm läuft, die nächste Katastrophe! Viele der in Entwicklung stehenden Imfpstoffen basieren auf einer neuartigen Methode, dem Einsatz von mRNA. Das stammt aus der Gentechnik wurde bisher noch nie am Menschen angewandt. Es hat demzufolge auch keiner Erfahrungen damit. Auch wenn diese Vakzine nun sehr umfangreich, mit viel mehr Testpersonen als normalerweise, getestet werden, den Faktor Zeit kann man nicht beeinflussen. Will heissen, niemand weiss, wie es mit der Langzeitverträglichkeit bzw. Langzeitnebenwirkungen aussieht. Die Pharmabranche gibt das indirekt sogar zu, weil sie in den Lieferverträgen mit den Staaten eine Haftungsausschlussklausel einbaut. Was sie damit sagen ist eigentlich klar: "Das Ganze solte eigentlich noch länger getestet werden, aber weil die Zeit drängt, verkaufen wir es dir trotzdem. Du benutzt es aber auf eigene Gefahr!". Und da wäre es wieder, das Prinzip Hoffnung! Hoffentlich hat es keine schlimmen Nebenwirkungen!

[...]Mit einem neuen, noch nie praktisch angewandten Verfahren gleich eine globale Massenimfpung durchzuführen halte ich, um es mal vorsichtig auszudrücken, für sehr mutig!
Moin, dazu mal `ne kurze Anmerkung vom "Insider". mRNA-Impfstoffe werden schon seit mehreren Jahren erforscht, getest und erprobt (Quelle: https://www.netdoktor.de/impfungen/dna- ... mpfstoffe/ - gilt auch für kommende Aussagen). Was stimmt: in dieser Form war noch nie ein Stoff für die Impfung zugelassen. Dennoch existieren bereits Studien über die Wirksamkeit in Tieren bzw. seit diesem Jahr auch "Versuche" an Menschen im Sinne von Probanden.
Die "Pharmabranche" macht einen relativ regulären Weg mit der Haftungsausschlussklausel. Soweit korrekt geschildert, wird dieser Weg begangen, da die Entwicklung des Stoffs unter größerem Zeitdruck geherrscht hat (https://www.berliner-zeitung.de/wirtsch ... -li.101215).
Was aber ganz klar gesagt wird - und was viele gerne als "Horrorszenario" nennen: Eine mRNA Impfung kann nicht den Zellkern bzw. dessen Erbgut schädigen. Warum? die mRNA wird im Ribosom, welches in großer Anzahl am rauen endoplasmatischen Retikulum außerhalb des Zellkerns im Zytoplasma vorliegt transkribiert (also umgeschrieben) und in ein entsprechendes nach Schlüssel-Schloss-Prinzip wirkendes Antigen übersetzt. An dieses setzt sich dann der entsprechende Antikörper des Immunsystems. Nur als kurzen Ausflug.
Außerdem kann diese neue mRNA Methode neben einer Kostenersparnis in der Produktion und Forschung für zukünftige Impfungen bis hin zur kontrollierten Therapie von Karzinomen wegweisend sein.
GuyD hat geschrieben: Mo Dez 21, 2020 1:13 am Was die Ärzte angeht: Vor der Pandemie hiess es noch, sie tragen Masken damit die Wunde(n) nicht mit Bakterien infiziert werden! Von Selbstschutz war da nie die Rede und auch nicht von Viren!
So nicht ganz richtig: Ja, im OP wird normalerweise dieser Weg angewendet. Im Kontakt mit viralen Erregern wie dem Norovirus als auch im Rahmen von Bakterien wie bei MRSA, ORSA, VRE etc. wurde auf den "Standard" Mund-Nasen-Schutz zum Eigenschutz des Personals gesetzt.
GuyD hat geschrieben: Mo Dez 21, 2020 1:13 am So neu sind diese Hygienemasken ja auch nicht, als das man sie eigentlich nicht kennt und weiss, was sie leisten.
Achtung: Unterscheide "Alltagsmaske" - meist aus Stoff - von regulärem MNS (oben im Rahmen des Klinikpersonals erwähnt). Was nicht bekannt ist, ist eben der Nutzen für Nano- bzw. Mikropartikel bei Alltagsmasken.
Was diese Maske in jedem Fall leistet ist eine Reduktion von Makropartikeln.
GuyD hat geschrieben: Mo Dez 21, 2020 1:13 am Für mich ist je länger je mehr klar: Die Maske, zumindest die gewöhnliche Hygienemaske, ist lediglich ein Beruhigungsmittel für die Massen um denen die Angst zu nehmen.
Welche Angst? Immer wieder von von "Angst der Massen" geredet - interessanterweise immer nur von einer Seite. Aber zurück zum Thema: Bin in den nächsten Wochen gespannt auf den GrippeWeb-Bericht für 2020 - dann wird man auch da relativ wahrscheinlich Rückschlüsse auf das Nutzen der Alltagsmaske ziehen.
GuyD hat geschrieben: Mo Dez 21, 2020 1:13 am Mit den FFP2 und 3-Masken sieht es anderst aus, die schützen den Träger vor Viren. Doch die sind auch einiges teurer und auch unangenehmer zu tragen. Man bekommt da nämlich wirklich spürbar weniger Luft da sie dicht auf dem Gesicht aufsitzt. Muss sie ja auch.
Korrekt. Aber man bekommt gleich viel Luft - nur ist das Atmen anstrengender (Resistance + Compliance :) ).
Ringbahner hat geschrieben: Sa Dez 19, 2020 3:02 pm Hast Du eine Quelle zum Nachlesen?
MfG
Bin mal kurz so frei: https://www.hud.ac.uk/news/2020/april/s ... nd-gloves/ (Univesity opf Huddersfield, englische Sprache).
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PoFraBoPil
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Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von PoFraBoPil »

Skyy hat geschrieben: Sa Jan 02, 2021 3:14 pm Aber zurück zum Thema: Bin in den nächsten Wochen gespannt auf den GrippeWeb-Bericht für 2020 - dann wird man auch da relativ wahrscheinlich Rückschlüsse auf das Nutzen der Alltagsmaske ziehen.
Falls noch nicht geschehen, wünsche ich dir für diese Zeit viel Kraft - du wirst sie brauchen. Die Argumente, welche ich im Zusammenhang Grippe/SARS-CoV-2 gesehen habe, sind recht schrecklich. In der Schweiz, zum Beispiel, wurde die Grippestatistik nicht (komplett) geführt für 2020, weil man zwischen einer normalen Grippe und COVID-19 nicht unterscheiden konnte, speziell im Frühjahr. Die natürlich logische Schlussfolgerungen (von denen du beliebig viele akzeptieren darfst, natürlich):
  • COVID-19 gab's gar nicht (so stark), das sind nur umdeklarierte Grippefälle.
  • Die Grippe war genau so tödlich und ansteckend wie jedes Jahr, die Fälle wurden nur umgeschrieben auf COVID-19 damit man weiterhin Angst schüren kann
  • Es gibt vielleicht weniger Grippeinfektionen, aber dafür viel mehr andere Krankheiten - du kannst hier frei eine Liste von psychologischen und/oder physiologischen Probleme einfügen, ist komplett frei.
Ich finde es in dem Zusammenhang auch recht mühsam, wenn Leute argumentieren, dass eine Maskenpflicht (bei Krankheit) eine "Einschränkung ihrer Rechte" sei, und dass "man ja sonst auch nie eine Maske anzog früher". Ja, meine Freunde, früher hatten wir noch ganz andere, blödsinnige Dinge gemacht, welche heute verboten/anders sind. Wir praktizieren heute noch Dinge, welche in (naher) Zukunft wohl als recht steinzeitlich gelten dürften. Dass wir uns zu dutzenden in enge Metallröhren, Schulter an Schulter, zwängen und keinen Schutz (für sich selbst und/oder Mitmenschen) betätigen während irgendwelche Krankheitserreger frei in der Luft herumsausen dürfen, zähle ich dazu. Auch wenn's "nur" eine Erkältung ist - es wäre nicht nötig.
Frankenbrummer
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Registriert: Do Jul 02, 2020 9:50 pm

Re: ÖPNV und Coronavirus

Beitrag von Frankenbrummer »

Servus in die Runde,

Ich war Heute mit der Bahn unterwegs, da ich noch etwas erledigen musste.
Auf dem Hinweg war der Zug wie ausgestorben.
Auf dem Rückweg befanden befanden sich jedoch einige Tagesausflügler, darunter auch Personen aus mehr als zwei verschiedene Haushalten. Diese hielten sich nicht an den Sicherheitsabstand, obwohl in einem 1440 genug Platz dafür da ist. Zudem kann ich es nicht verstehen, warum man nicht einmal auf Tagesausflüge außerhalb des Wohnortes verzichten kann.

Vor einer Woche habe ich eine Winterwanderung zu einem nahe gelegenen Ausflugsziel gemacht. Am Wanderparkplatz angekommen waren die Parkplätze voll mit Jogger, Biker etc.
Mich nervt das, weil einerseits so kein Abstand garantiert werden kann andererseits brauch die Natur nun ihre wohlverdiente Winterpause.
Wenn ich doch die Möglichkeit habe raus zugehen starte ich doch zu Fuß von meiner eigenen Wohnung. So verläuft sich alles schön, anstatt dass sich alle an einem Ort sammeln.

Früher hat mir das Wandern im Winter echt Spaß gemacht
Aber das wird erst wieder so sein, wenn wieder Volksfeste und Partys stattfinden können und man bedenkenloser unterwegs sein kann ohne den gewissem Risiko

Liebe Grüße
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